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Kundenzufriedenheitsanalyse

Methodik, Vorgehensweise und Durchführung

Autor/in Geraldine Strutz
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe Dezember 2006
Seiten 109 Seiten, 4,7 MB
Hochschule / Bildungseinrichtung FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland
Note

Inhaltsangabe

Einleitung:

Kundenorientierung, Kundenbindung und Kundenzufriedenheit sind Faktoren, welche in der Wirtschaft eine immer höhere Bedeutung zugesprochen bekommen. Die dauerhafte Beziehung zu dem Kunden ist wichtig aufgrund des hohen Konkurrenzdruckes, welcher durch die Globalisierung verstärkt wurde sowie des wachsenden Drucks durch Sättigung in den entwickelten Märkten.

Die globale Vernetzung und der zunehmende Kostendruck in der heutigen Zeit bereiten es dem Kunden ein Leichtes, Dienstleistungen und Güter auszutauschen, sobald er mit den Leistungen des bestehenden Lieferanten unzufrieden ist. Umso wichtiger ist es für eine Unternehmung, den Kunden von seinen Leistungen langfristig zu überzeugen und so eine feste Kundenbeziehung aufzubauen und zu intensivieren. Treue und zufriedene Kunden sind die Basis jedes erfolgreichen Unternehmens. Lieferanten, denen es gelingt, den hohen Ansprüchen des Kunden dauerhaft gerecht zu werden, legen somit den Grundstein für die zukünftigen Geschäfte. Somit wird deutlich, dass die Kundenzufriedenheit ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Aus der Zufriedenheit des Kunden resultieren positive Verhaltensweisen wie z. B. Wiederkäufe, Zusatzkäufe und Weiterempfehlungen. Einmal verlorene Kunden wiederzugewinnen ist hingegen äußerst aufwendig und kostenintensiv. Daher ist es für jedes Unternehmen wichtig zu wissen, in welchem Ausmaß seine Kunden zufrieden sind.

Kundenzufriedenheit und Kundenzufriedenheitsanalyse, zwei Begriffe, die für jedermann eindeutig scheinen. Zwei Begriffe, über die viel geschrieben wurde, ja sogar ganze Bücher.

Unternehmen meinen ihre Kunden zu kennen, doch die Annahme, eine fehlende Rückmeldung von Kunden zeuge automatisch von deren Zufriedenheit und „zufriedene Kunden seien zugleich auch treue Kunden“, kann trügen. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Kunden zufrieden sind, denn schließlich gibt es keine Beschwerden. Doch kaum ein Kunde wird sich von selbst melden und das Unternehmen darüber informieren, ob und wie zufrieden oder unzufrieden er war, falls er nicht gravierende Mängel über Produkt und Service zu beanstanden hat. Untersuchungen in den USA belegen, dass nur fünf Prozent der Kunden sich beschweren oder positives Feedback geben. Kunden müssen zur Rückmeldung aktiviert und incentiviert werden.

Problemstellung:

Die Bedeutung der Kundenzufriedenheit zeigt den Bedarf nach adäquaten Messinstrumenten. Bis vor wenigen Jahren wurde die Kundenzufriedenheit aufgrund kaum quantifizierbarem Erfahrungswissen von Managern analysiert. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie setzen inzwischen 85 Prozent der befragten Unternehmen Messinstrumente zur Erfassung der Kundenzufriedenheit ein, und weitere fünf Prozent planen eine Kundenzufriedenheitsmessung.

Die zentrale Problemstellung dieser Arbeit ist es, gängige Verfahren und Methoden der unterschiedlichen Messungen der Kundenzufriedenheit aufzuzeigen und zu erläutern. Weiterhin wird der Autor anhand einer empirischen Studie den Zufriedenheitsgrad der Kunden messen und Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung des Service, der Produktqualität sowie zur Optimierung von Prozessen daraus ableiten.

Gang der Untersuchung:

In dem auf diese Einleitung folgenden zweiten Kapitel soll dem Leser ein genereller Überblick zum Thema Kundenzufriedenheit gegeben werden, angefangen von der wesentlichen Definition über die Entstehung der Kundenzufriedenheit bis hin zu dem bedeutenden Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Dies soll dazu beitragen, den Leser an das Thema heranzuführen und ihm dieses somit verständlicher zu machen. Der Fokus liegt hierbei auf dem hohen Stellenwert der Kundenzufriedenheit. Hierdurch soll dem Leser die Relevanz des Themas und der Nutzen der Anwendung der Kundenzufriedenheitsanalyse für wirtschaftliche Unternehmen verdeutlicht werden.

Das Kapitel drei setzt sich mit der Messung von Kundenzufriedenheit auseinander. Hier findet eine klare Abgrenzung der einzelnen Methoden sowie deren kritische Betrachtung statt. Ausgangspunkt hierbei sind die objektiven und subjektiven Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit. Des Weiteren wird auf die Berechnung des Kundenzufriedenheitsindexes eingegangen.

Ein weiterer Teil ist die Konzeption der Kundenzufriedenheitsanalyse, die im nächsten Abschnitt, dem Kapitel vier, dargestellt wird. Hierfür ist eine allgemeine Vorgehensweise beschrieben, die sich im Rahmen der Zielsetzung dieser Arbeit schwerpunktmäßig auf die Befragung an sich sowie den Fragebogen als Messinstrument konzentriert.

Das dritte und das vierte Kapitel stellen den Hauptteil dieser Diplomarbeit dar.

Zum Ende dieser Arbeit, in Punkt fünf, erfolgt ein kurzer Ausblick, der eine anschließende Betrachtung der Arbeit und des behandelten Themas liefert. Ebenso soll hier die Frage „Kundenzufriedenheitsanalyse als permanenter Prozess?“ beantwortet werden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Eidesstattliche Erklärung III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einführung 1
1.1 Motivation 1
1.2 Problemstellung 2
1.3 Gang der Arbeit 3
2. Kundenzufriedenheit 4
2.1 Definition der Kundenzufriedenheit 5
2.2 Entstehung von Kundenzufriedenheit 7
2.2.1 Das C/D-Paradigma 9
2.2.2 Die Attributionstheorie 13
2.2.3 Die Equity-Theorie 14
2.2.4 Theorien und Konzepte 16
2.2.4.1 Die Assimilationstheorie 17
2.2.4.2 Die Kontrasttheorie 17
2.2.4.3 Generelle Verneinungstheorie 18
2.2.4.4 Die Assimilations-Kontrast-Theorie 18
2.3 Stellenwert der Kundenzufriedenheit 18
2.4 Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Unternehmenserfolg 20
3. Ansätze zur Messung der Kundenzufriedenheit 29
3.1 Objektive Verfahren 30
3.1.1 Beobachtung 32
3.1.2 Silent-Shopper-Methode 33
3.1.3 Kennzahlenmethode 33
3.1.4 Warentest 34
3.2 Subjektive Verfahren 34
3.2.1 Ereignisorientierte Verfahren 35
3.2.1.1 CIT - Critical Incident Technik 36
3.2.1.2 Sequentielle Ereignismethode 37
3.2.1.3 Frequenz-Relevanz-Analyse 38
3.2.2 Problemorientierte Verfahren 38
3.2.3 Merkmalsorientierte Verfahren 40
3.2.3.1 Implizite Messmethoden 41
3.2.3.1.1 Beschwerdeanalysen 42
3.2.3.1.2 Kundenproblemanalysen 44
3.2.3.1.3 Kundenprozessanalysen 45
3.2.3.2 Explizite Messmethoden 46
3.2.3.2.1 Ex-ante/ex-post-Messung 48
3.2.3.2.2 Ex-post-Messung 49
3.2.3.2.3 Messungen mit Zufriedenheitsskalen 50
3.2.3.2.4 Multiattributive Messungen 50
3.2.3.2.4.1 Der SERVQUAL–Ansatz 51
3.2.3.2.4.2 Einstellungsorientierte Messung 54
3.2.3.2.4.3 Zufriedenheitsorientierte Messung 55
3.3 Die Berechnung des Customer Satisfaction Index (CSI) 55
4. Konzeption einer Kundenzufriedenheitsanalyse am Beispiel des Unternehmens XYZ AG 57
4.1 Vorstellung der XYZ und welches Ziel sich hinter der Kundenzufriedenheitsanalyse verbirgt 59
4.2 Ausarbeitung der Messmethodik 61
4.2.1 Zielgruppenfestlegung der Befragung 61
4.2.2 Inhalt 62
4.2.3 Arten der Befragung 63
4.2.4 Der Fragebogen 68
4.2.4.1 Fragebogenentwicklung und -aufbau 68
4.2.4.2 Frageformulierung und Reihenfolge 69
4.2.4.3 Skalierung 70
4.3 Pretest 72
4.4 Stichprobenbestimmung 73
4.5 Durchführung der schriftlichen Befragung 74
4.5.1 Begleitschreiben 74
4.5.2 Datenerhebung 75
4.6 Analyse der Ergebnisse 75
4.6.1 Datenauswertung 76
4.6.2 Ergebnisbericht 78
5. Ausblick 80
Literatur- und Quellenverzeichnis 82
Internetquellen 96
Anhang 97
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