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Einleitung:
Verschiedene, umfangreiche Wertevorstellungen existieren in jeder Kultur. In westlichen Ländern standen lange Zeit materialistische Werte im Vordergrund, wurden aber durch postmaterialistische, immaterielle Werte ergänzt. Diese stellen das Individuum, dessen Selbstverwirklichung und den Genuss des Lebens in den Mittelpunkt. Auch die Umwelt, deren Erhalt, gesellschaftliches Engagement und Gemeinsinn spielen in der heutigen Zeit eine bedeutende Rolle. Das Marketing steht somit vor der Aufgabe, die sich ändernden Ansprüche der Konsumenten zu erfüllen und kundenspezifische Angebote zu kreieren. Unternehmen zielen auf die Erreichung von Kundenbindungen, Gewinnen und langfristigen Wettbewerbsvorteilen ab. Aus diesem Grund muss durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Wünschen, Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden die Zufriedenheit dieser erreicht werden. Zudem achten Konsumenten zunehmend auf das Verhalten und die Maßnahmen der Unternehmen. Die Integration ethischer, sozialer und gesellschaftlich verantwortlicher Kernwerte in die Unternehmenspolitik wird registriert und entsprechend belohnt.
Die erhöhte Wahrnehmung der Marketingmaßnahmen durch die Konsumenten bedeutet für das Marketing möglicherweise die Entwicklung einer bewussteren Politik, welche sowohl die Lebensqualität, als auch die Umwelt und Gesellschaft berücksichtigt. Hierbei müssen die mit der Lebensqualität in Zusammenhang stehenden Bereiche optimiert werden. Ziel dieser Diplomarbeit ist daher die Herausstellung von möglichen Beziehungen zwischen dem Marketing und der Lebensqualität. Die gegenseitige Einflussnahme soll erläutert werden, wobei das Marketing den für diese Arbeit bedeutenderen Einflussfaktor darstellt und somit intensiver betrachtet wird.
Gang der Untersuchung:
Die Lebensqualität als umfangreiche und weitläufige Thematik wird in verschiedenen Forschungsfeldern untersucht. In Teil 2 dieser Arbeit wird daher die Multidimensionalität der Lebensqualität erläutert und eine zusammenfassende Übersicht erarbeitet. Erste mögliche Zusammenhänge mit dem Marketing werden anschließend durch die Betrachtung der Einflussnahme der Lebensqualität auf das Marketing herausgestellt.
Die Relevanz der Lebensqualität für das Marketing wird in Teil 3 und 4 verdeutlicht. Im dritten Teil wird ein Ansatz zum Lebensqualitätsmarketing behandelt, welcher das Wohlbefinden und die Erhöhung der Lebensqualität des Konsumenten in den Mittelpunkt der Marketingpolitik stellt. Zunächst werden die in diesem Konzept empfohlenen Maßnahmen aufgezeigt und mit den Marketing-Mix-Instrumenten in Verbindung gebracht. Das Konzept zeigt durch die empfohlene Politik bereits verschiedene Einflussbereiche des Marketing auf die Lebensqualität. Kritikpunkte des Ansatzes werden abschließend herausgestellt.
Im darauf folgenden Teil 4 werden Auswirkungen des Marketing auf die Lebensqualität anhand von Praxisbeispielen dargelegt. In Anlehnung an das Lebensqualitätsmarketing aus dem dritten Teil werden hier erneut die Marketing-Mix-Instrumente betrachtet. Die Umsetzbarkeit des Konzeptes und die vielfältigen Berührungspunkte des Marketing mit der Lebensqualität werden eingehend beleuchtet. Im Anschluss daran wird an einem ausführlichen Praxisbeispiel die teilweise Umsetzung des Lebensqualitätsmarketing dargestellt und Implikationen für das Marketing gegeben.
Im Fazit werden die gewonnenen Erkenntnisse dieser Diplomarbeit ausgewertet. In welchem Umfang Zusammenhänge zwischen dem Marketing und der Lebensqualität bestehen, welche Einflüsse diese aufeinander ausüben und die Relevanz dieser Beziehungen werden zusammenfassend dargestellt. Zudem wird ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet gegeben.
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