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Einleitung:
Lettland – Riga? Ach so Russland! Ah ja - Baltikum - das Land in der Mitte?
Der erste Kontakt mit Lettland läuft immer wieder in dieser oder einer ähnlichen Form ab. Das Interesse am Baltikum kann in der westlichen Öffentlichkeit und auch in der Wirtschaft als sehr gering bezeichnet werden. Die direkten Nachbarstaaten der Europäischen Union wie Polen, Tschechien und Ungarn genießen bei Meinungsbildern einen höheren Stellenwert.
Ist dieses Desinteresse am Baltikum und somit auch an Lettland gerechtfertigt? Mit einer Einwohnerzahl von ca. 2,4 Millionen und etwa der Größe Bayerns, erscheint das Land im europäischen Vergleich eher unbedeutend. Die Größe ist in diesem Fall jedoch kein Argument. Als Teil der zerfallenden Sowjetunion hatte das Land die Funktion eines Bindegliedes zwischen zwei Wirtschaftssystemen. Auf der einen Seite die wirtschaftliche Einbindung in die sowjetische Planwirtschaft und auf der anderen eine historische und kulturelle Verbundenheit zu den westeuropäischen Ländern, insbesondere Deutschland.
Viele deutsche und andere westliche Unternehmen bringen immer wieder ein Interesse am wiedererstandenen Standort Lettland zum Ausdruck, schrecken jedoch vor dem Unbekannten mit all den möglichen Folgen zurück.
Sind diese Zweifel aufgrund einer 50-jährigen russischen Besetzung berechtigt?
Die folgende Arbeit entstand während eines 8-monatigen Aufenthaltes in Riga und somit unter Bedingungen, wie sie auch ein potentieller Investor vorfinden würde.
Das Ziel besteht vor allem darin, die Risiken und Unwägbarkeiten aber auch die Möglichkeiten, die der Standort Lettland bietet, zu analysieren und zu dokumentieren.
Da eine Direktinvestition im Ausland auch Auswirkungen auf das Unternehmen im Inland hat, soll mit diesen Faktoren begonnen werden. Sollte es sich für ein Unternehmen als positiv herausstellen zu expandieren, so sollen im weiteren die dafür möglichen Formen beschrieben werden. Die spezifischen Bedingungen die Unternehmen dazu bewegen könnten, sich für Lettland als Investitionsstandort zu entscheiden, sowie die wirtschaftliche Entwicklung sollen einen Schwerpunkt der Arbeit darstellen. Für die ersten Schritte in Lettland sollen die gegebenen Möglichkeiten und Probleme bei der Gründung eines Unternehmens sowie der verschiedenen Gesellschaftsformen untersucht und die einzelnen Schritte dargestellt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Aufenthalts- und Arbeitsrecht, von in Lettland tätigen Investoren sowie deren Mitarbeiterstab bilden den Abschluss der Untersuchungen über den Investitionsstandort Lettland.
Inhaltsverzeichnis:
|
| 1. |
EINLEITUNG |
7 |
| 2. |
ALLGEMEINE ASPEKTE EINER AUSLÄNDISCHEN DIREKTINVESTITION |
8 |
| 2.1 |
DIE INVESTITION IM DEUTSCHEN GESETZ |
8 |
| 2.2 |
DIE INVESTITION IM LETTISCHEN GESETZ |
8 |
| 2.3 |
WESHALB IM AUSLAND INVESTIEREN? |
9 |
| 2.3.1 |
Motive für Investitionen in Lettland |
10 |
| 2.4 |
VERÄNDERUNGEN DER KONKURRENZFÄHIGKEIT AUF DEM HEIMATMARKT |
12 |
| 2.4.1 |
Economies of Scale und Scope |
12 |
| 2.4.2 |
Management und Marketing |
12 |
| 2.4.3 |
Technologie |
13 |
| 2.4.4 |
Finanzielle Stärke |
13 |
| 2.4.5 |
Produktvielfalt |
13 |
| 2.4.6 |
Heimischer Wettbewerb |
13 |
| 2.4.7 |
Unvollkommene Produkt-, und Faktormärkte |
15 |
| 2.4.8 |
Investitionen als Absicherung für das Unternehmen |
15 |
| 2.4.9 |
Follow the Leader |
16 |
| 2.4.10 |
Economies of Scale horizontal und vertikal |
16 |
| 2.4.11 |
Wachstum um zu überleben |
17 |
| 2.4.12 |
Forschung und Entwicklung |
17 |
| 2.4.13 |
Die Internationalisierung |
17 |
| 2.4.14 |
Bedeutung der Informationen für das Unternehmen |
18 |
| 2.5 |
DER PROZESS DER INTERNATIONALISIERUNG |
19 |
| 2.6 |
BEURTEILUNG DES ZU ERSCHLIEßENDEN MARKTES |
20 |
| 3. |
ALLGEMEINE ERSCHEINUNGSFORMEN DER INTERNATIONALEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT |
26 |
| 3.1.1 |
Der Export |
27 |
| 3.1.2 |
Lizenzvergabe |
27 |
| 3.1.3 |
Tochtergesellschaften |
29 |
| 3.1.4 |
Repräsentanz |
30 |
| 3.1.5 |
Joint Venture |
30 |
| 3.1.6 |
Übernahme einer ausländischen Gesellschaft |
32 |
| 3.1.7 |
Veredlung |
33 |
| 4. |
LETTLAND ALS INVESTITIONSSTANDORT |
34 |
| 4.1 |
INFORMATIONSGEWINNUNG |
34 |
| 4.2 |
RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DIE DIREKTINVESTITION IN LETTLAND |
36 |
| 4.2.1 |
Politische Einflussfaktoren |
36 |
| 4.2.2 |
Korruption in Lettland |
41 |
| 4.2.3 |
Außenwirtschaft und Zölle |
42 |
| 4.2.4 |
Infrastruktur |
45 |
| 4.3 |
SOZIALE FAKTOREN |
48 |
| 4.3.1 |
Kulturelles Umfeld in Lettland |
48 |
| 4.3.2 |
Mentalität |
49 |
| 4.3.3 |
Einkommen, Gesundheitswesen und soziale Absicherung in Lettland |
51 |
| 4.3.4 |
Menschenrechte und Minderheitenschutz |
52 |
| 4.3.5 |
Volksgruppenverteilung |
52 |
| 4.3.6 |
Immobilienmarkt |
54 |
| 4.4 |
STEUERSYSTEM |
55 |
| 4.4.1 |
Doppelbesteuerungsabkommen |
56 |
| 4.4.2 |
Unternehmenssteuer – Körperschaftssteuer |
56 |
| 4.4.3 |
Persönliche Einkommenssteuer |
57 |
| 4.4.4 |
Umsatzsteuer |
58 |
| 4.4.5 |
Sozialsteuer |
58 |
| 4.4.6 |
Vermögenssteuern |
58 |
| 4.4.7 |
Buchhaltung und Jahresabschluss |
59 |
| 4.5 |
SONDERWIRTSCHAFTSZONEN |
59 |
| 4.6 |
INVESTITIONSUNTERSTÜTZUNGEN |
60 |
| 4.6.1 |
Investitionsunterstützungen von lettischer Seite |
60 |
| 4.6.2 |
Investitionsunterstützungen von deutscher Seite |
61 |
| 5. |
WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG IN LETTLAND |
63 |
| 5.1 |
LETTLANDS WANDEL IN DER INTERNATIONALEN WIRTSCHAFT |
63 |
| 5.2 |
ENTWICKLUNG DER DIREKTINVESTITIONEN |
65 |
| 5.3 |
STAATSHAUSHALT |
67 |
| 5.4 |
FINANZSEKTOR |
68 |
| 5.5 |
ARBEITSMARKT |
71 |
| 5.6 |
INFLATION, EINKOMMEN |
71 |
| 5.7 |
BEDEUTUNG DER DIREKTINVESTITIONEN FÜR DIE LETTISCHE WIRTSCHAFT |
73 |
| 5.8 |
BRANCHEN UND SEKTORBETRACHTUNGEN |
74 |
| 5.8.1 |
Dienstleistungen |
74 |
| 5.8.1.1 |
Transportwesen |
74 |
| 5.8.1.2 |
Telekommunikation |
74 |
| 5.8.1.3 |
Informationstechnologien |
77 |
| 5.8.1.4 |
Handel |
79 |
| 5.8.1.5 |
Tourismus |
80 |
| 5.8.2 |
Industrie |
83 |
| 5.8.2.1 |
Holzindustrie |
83 |
| 5.8.2.2 |
Textilindustrie |
87 |
| 5.8.2.3 |
Elektro-, Maschinenbau |
88 |
| 6. |
GRÜNDUNG EINES UNTERNEHMENS IN LETTLAND |
89 |
| 6.1 |
GEWERBEFREIHEIT |
89 |
| 6.2 |
EINSCHRÄNKUNGEN IN DER GEWERBEFREIHEIT |
89 |
| 6.3 |
REGELUNGEN VON WEITEREN PROBLEMKREISEN |
90 |
| 6.3.1 |
Eigentumserwerb an Grundstücken |
90 |
| 6.3.2 |
Die Registrierung von Unternehmergesellschaften und Unternehmen |
91 |
| 6.4 |
BEURTEILUNG DER GEGEBENHEITEN |
93 |
| 6.5 |
ERWARTUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT |
94 |
| 7. |
GRÜNDUNG VERSCHIEDENER GESELLSCHAFTSFORMEN IN LETTLAND |
95 |
| 7.1 |
GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG – GMBH |
95 |
| 7.1.1 |
Dokumente zur Unternehmensgründung |
95 |
| 7.1.2 |
Der Registrierungsantrag |
96 |
| 7.2 |
VERTRETUNGEN UND NIEDERLASSUNGEN |
97 |
| 7.2.1 |
Vertretung |
97 |
| 7.2.1.1 |
Dokumente zur Unternehmensgründung |
98 |
| 7.2.2 |
Niederlassungen |
98 |
| 7.2.2.1 |
Dokumente zur Unternehmensgründung |
99 |
| 7.3 |
AKTIENGESELLSCHAFT |
99 |
| 7.3.1 |
Dokumente zur Unternehmensgründung |
100 |
| 7.3.2 |
Stammkapital |
100 |
| 8. |
PERSONALWESEN |
102 |
| 8.1 |
BESCHÄFTIGUNG EINHEIMISCHEN PERSONALS |
102 |
| 8.2 |
AUFENTHALTSBESTIMMUNGEN FÜR DIE REPUBLIK LETTLAND |
102 |
| 8.2.1 |
Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis |
102 |
| 8.2.2 |
Arbeits-, und Aufenthaltserlaubnis für Unternehmer |
103 |
| 8.2.3 |
Analyse der gegenwärtigen Situation für Investoren in Lettland |
104 |
| 8.2.4 |
Arbeitserlaubnis für ausländische Mitarbeiter in Lettland |
106 |
| 8.3 |
BEURTEILUNG DER GEGEBENHEITEN |
107 |
| 9. |
ZUSAMMENFASSUNG |
109 |
| 10. |
ANHANG |
I |
|
ANHANG 1: VERÄNDERUNG DER BEVÖLKERUNGSVERTEILUNG IN DEN JAHREN 1935 BIS 1999 IN LETTLAND |
I |
|
ANHANG 2: VERÄNDERUNG DER BEVÖLKERUNGSVERTEILUNG IN DEN JAHREN 1935 UND 1998 IN RIGA |
II |
|
ANHANG 3: ÜBERSICHT ÜBER DIE BEREICHE IN DENEN LIZENZEN BENÖTIGT WERDEN |
II |
|
ANHANG 4: DOKUMENTE ZUM ERHALT EINER AUFENTHALTSERLAUBNIS FÜR UNTERNEHMER |
IV |
|
ANHANG 5: DOKUMENTE ZUM ERHALT EINER ARBEITSERLAUBNIS FÜR UNTERNEHMER |
V |
|
ANHANG 6: PREISÜBERSICHT IM GRUNDSTÜCKS/IMMOBILIENBEREICH |
VI |
|
ANHANG 7: RISIKOBEWERTUNG EINER INVESTITION |
VI |
| 11. |
QUELLENVERZEICHNIS |
XIII |